Die Linke zeigt „Kein Land für Niemand“ und lädt Organisationen für die Rechte von geflüchteten Menschen ein

Die Linke Offenbach zeigt am 27.02.2026, um 18 Uhr, den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ in den Parkside Studios, Friedhofstraße 59, 63065 Offenbach. Der Dokumentarfilm beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und begleitet einen Rettungseinsatz im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und lässt Menschen zu Wort kommen, die die lebensgefährliche Flucht nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf Entwicklungen in Deutschland, wo Politiker*innen rechte Positionen normalisieren und Migration kriminalisieren.

Nils Schlesinger, Co-Kreisvorsitzender hierzu: „Viele blicken gerade mit Sorge in die USA, wo die Demokratie bröckelt und die Einwanderungsbehörde ICE Menschen brachial Menschen deportiert und Demonstrant*innen tötet. Doch auch in Deutschland wurden allein letztes Jahr rund 22.800 Menschen abgeschoben, darunter Kinder und Familien. Diese unmenschlich geführte Debatte will uns vergessen machen, dass Asyl ein Menschenrecht ist. Das dürfen wir nicht zulassen.“

Im Anschluss an den Film hat das Publikum die Gelegenheit mit Organisationen und Initiativen ins Gespräch zu kommen, die sich aktiv gegen die Abschottungpolitik und für die Rechte von geflüchteten Menschen einsetzen. Mit dabei sind Pro Asyl aus Frankfurt, die Wechselstube für Bezahlkarten aus Offenbach sowie Kein Mensch ist Illegal aus Hanau. Der Eintritt ist frei.