Stolpersteine gegen das Vergessen

Der Kreisverband der LINKEN in Offenbach unterstützt die Aktion von Christine Buchholz (MdB), die am Freitag den 12.Mai in Offenbach die Stolpersteine um das Büro der LINKEN in Offenbach und ihrem Wahlkreisbüro herum geputzt und poliert hat. Die Stolpersteine erinnern an von den Nazis deportierte und ermordete Menschen, die in Offenbach gelebt haben. Christine Buchholz dazu: „Angesichts des wachsenden Rassismus heute, ist es mir wichtig, immer wieder ein Zeichen zu setzen: >Gegen das Vergessen!<“

 

 

 

 

 

„Bereits der antike Dichter Ovid sagte während seines Exils: >Wehre den Anfängen! Zu spät wird die Medizin bereitet, wenn die Übel durch langes Zögern erstarkt sind.< Die Stolpersteine erinnern uns nachdringlich daran, welche katastrophalen Folgen stillschweigende Duldung und „langes Zögern“ haben. Am Anfang dieser Katastrophe standen nicht die Deportationen, sondern rassistische Populisten, die mit Ihren Hetzkampagnen die Menschen gegeneinander aufgebracht haben“ so Per Oldehaver, Vorstandsmitglied der LINKEN.

„Mit der Markierung der „Tatorte von Deportationen“, die mitten in unserer Stadt liegen, mitten unter uns – wird gleichzeitig die stets vorgebrachte Schutzbehauptung, nichts von den Deportationen bemerkt zu haben, in Frage gestellt.“

 

 

 

 

 

 

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