Siemens: Öffentliche Weihnachtsfeier – In Offenbach bleibt das Licht an!

Bei der öffentlichen Weihnachtsfeier der Siemens Beschäftigten „Gegen Arbeitsplatzabbau und Standortschließung“  hat DIE LINKE.Offenbach dem Betriebsratsvorsitzenden Matthias Tiessen und der 1.Bevollmächtigten der IG-Metall Marita Weber weitere Unterschriften von verschiedenen Solidaritäts-Aktionen in der Innenstadt übergeben. Unter dem Motto: „In Offenbach bleibt das Licht an!“ hatten sich die Kolleginnen und Kollegen auf der Kaiserleistraße versammelt um Widerstand gegen die kaltschnäuzige Konzernpolitik zu zeigen. Christine Buchholz (MdB) und Janine Wissler (MdL) hatten Grußworte entsandt.

Per Oldehaver, der die Unterschriften übergab: „Die Solidarität, die einem entgegenschlägt, wenn man die Menschen auf der Straße auf „Siemens“ anspricht, ist jedes Mal beeindruckend. Der Vorsitzende des Kreisverbandes, Philipp Schumann der die Aktivitäten betreut, ist heute leider verhindert. Er sagte bei unserem letzten Treffen: „Es freut mich, dass wir Genossen haben, die trotz Erwerbsarbeit die Zeit finden, aktiv zu werden. So bekommt man die Gelegenheit zu erfahren, dass man etwas tun kann statt zuhause zu sitzen und sich zu ärgern und zugleich baut es auf, von so vielen Menschen zu erfahren, dass man Gemeinsamkeiten hat. Vielen Dank an alle die Unterschrieben haben und natürlich auch an die Genossinnen und Genossen, die bei Wind und Wetter in der Fußgängerzone stehen.“

„Wir hören ganz oft, dass solche Methoden wie bei Siemens heute keine Seltenheit mehr sind“, so Oldehaver weiter „von der „sozialen Marktwirtschaft“ des letzten Jahrhunderts ist nichts mehr übrig geblieben. Genau deswegen ist es wichtig, dass DIE LINKE ein Gesetz gegen solche Machenschaften eingebracht hat und mit solchen parlamentarischen Aktivitäten die Abwehrkämpfe der Belegschaften und ihrer Gewerkschaften stärkt. Darin wird DIE LINKE nicht nachlassen.“

Christine Buchholz in Ihrem Grußwort an die Kolleginnen und Kollegen bei Siemens in Offenbach: „Die Unsicherheit ist für Kolleginnen und Kollegen und ihre Familien eine große Belastung, gerade in der Weihnachtszeit. Ich wünsche allen zusammen viel Kraft und Energie für die anstehende Auseinandersetzung mit der Konzernleitung. DIE LINKE wird das Anliegen der Siemens-Beschäftigten mit dem ersten Tag des neuen Jahres wieder auf die politische Tagesordnung bringen. Das wird andere Akteure in Berlin unter Druck setzen und die Verhandlungsposition der betroffenen Kolleginnen und Kollegen stärken. Zusammen mit den anderen Standorten kann es dann gelingen, der Konzernleitung im nächsten Jahr endgültig die „rote Karte“ für ihre Pläne zu zeigen. Für die Belegschaft des Offenbacher Standortes trotz allem erholsame Feiertage und einen kraftvollen Start ins Jahr 2018.“

  • Gegen Arbeitsplatzabbau und Standortschließung
  • In Offenbach bleibt das Licht an!
  • Menschen vor Profite
  • Schülerinnen und Schüler der Mathildenschule

 

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