09.12.2017 – „So sicher, dass es weh tut“ – Polizeigewalt und Widerstände in Offenbach – 19h – HfG-Kapelle

Polizeigewalt und Widerstände in Offenbach – Wie wir uns gegenseitig unterstützen und empowern können!

DIE LINKE.Offenbach unterstützt die Veranstaltung von „LOS! Offenbach solidarisch“: Polizeigewalt & Repression sind in Offenbach Teil des Alltags – Auf dem Weg durch die Stadt, in der S-Bahn, auf WG-Partys, in Form von Racial Profiling werden Menschen kontrolliert, schikaniert und / oder Opfer körperlicher Gewalt. Nicht selten folgt darauf eine Anzeige wegen vermeintlichem „Widerstand gegen Beamte“, „Beleidigung“ und ähnlich mühsamen Anschuldigungen. Wir wollen im Rahmen dieser Veranstaltung fragen, wie mit der alltäglichen Polizei-Repression umgegangen werden kann, welche Strategien es gibt, sich hier gegenseitig zu ermächtigen und zu unterstützen. Neben rechtlichen Fragen soll es auch um Möglichkeiten der emotionalen Unterstützung, den Umgang mit Angst & Unsicherheit sowie um die Frage gehen, wie langfristige Strukturen geschaffen werden könnten, um der Polizeigewalt in Offenbach solidarisch & entschlossen entgegenzutreten.

Nach einem kurzen Vortrag sitzen im Podium unter anderem Menschen von der Roten Hilfe Frankfurt, Copwatch FFM und LOS! Die Liste des Podiums wird noch erweitert.

Im Anschluss lädt Lichtloch zum Konzert von Gæs, xLangenx und Never Grown Up. Es wird zudem einen Solithresen von lOS! geben.

Einnahmen dienen der Unterstützung von Betroffenen von Polizeigewalt.

Samstag 09.12.2017 – 19h

HfG-Kapelle Offenbach

 

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe OFFENBACH VON UNTEN. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe sollen Themen diskutiert werden, die in den offiziellen Erzählungen dieser Stadt nicht vorkommen. Einmal wollen wir uns die Geschehnisse nicht von Expert*innen der Stadtverwaltung, Marketingabteilungen oder Planungsbüros erklären lassen, sondern selber – als Einwohner*innen – über die Stadtgeschichte, die politischen Geschehnisse, sowie über alltägliche Erfahrungen in dieser Stadt reden. Die Veranstaltungsreihe richtet sich an alle Bewohner*innen dieser Stadt, die an einem solidarischen Austausch über aktuelles und vergangenes Stadtgeschehen interessiert sind.

 

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