Offenbach kinderfreundlich gestalten 

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE in der Offenbacher Stadtverordnetensammlung

Offenbach kinderfreundlich gestalten

Die Fraktion DIE LINKE beantragt zur nächsten Stadtverordnetenversammlung, dass Offenbach dem Projekt „Kinderfreundliche Kommune“ beitritt und zu einer kinderfreundlichen Stadt wird.Dazu die Stadtverordnete Sophie Steiner:

„Die Zukunft der Stadt Offenbach hängt vom Wohl der hier lebenden Kinder und Jugendlichen ab.Die UN-Kinderrechtskonvention gibt den gesetzlichen Auftrag für Kinderrechte und den Schutz des Kindeswohls. Ihre Umsetzung muss sich am Wohnort beweisen. Dafür müssen wir Kinderrechte in allen kommunalen Handlungsfeldern verankern und Offenbach zu einer kinderfreundlichen Kommune machen. Deshalb beantragt die Fraktion DIE LINKE, dass Offenbach dem UNICEF-Projekt ‚Kinderfreundliche Kommune‘ beitritt.

Besonders für eine Stadt wie unsere, mit einer stetig wachsenden und sehr jungen Bevölkerung, ist es wichtig, diesem demografischen Zustand Rechnung zu tragen, um die Lebensqualität für Kinder und Jugendliche und somit auch für die künftig Erwachsenen zu steigern. Auch wenn Offenbach bereits vieles für Kinder und Jugendliche unternommen hat, wie bspw. den Aufbau des Kinder- und Jugendparlaments, bleibt es wichtig, Kinderrechte als Querschnittsaufgabe zu begreifen und die städtischen Strukturen weiterzuentwickeln. Das Projekt ‚Kinderfreundliche Kommune‘ bietet die notwendige praktische Hilfestellung und wissenschaftliche Expertise, um die Kinderfreundlichkeit einer Kommune nachhaltig zu verbessern. 

In einer vierjährigen Zusammenarbeit begleitet das Projekt Kommunen in einem Entwicklungsprozess, an dem Kinder und Jugendliche beteiligt werden und verleiht am Ende das Siegel ‚kinderfreundliche Kommune‘. Die Auszeichnung mit dem Siegel hat eine Strahlkraft nach außen und ist eine öffentliche Verpflichtung zur Umsetzung von Kinderrechten. Die Fraktion DIE LINKE fordert, dass Offenbach mit der Teilnahme an diesem Projekt mit gutem Beispiel vorangeht und Kommunalpolitik an der Kinderfreundlichkeit ausrichtet.“

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