100 Tage Tansania Koalition – Viel Tamtam und wenig Handfestes für die Offenbacherinnen und Offenbacher

elkeDie Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Elke Kreiss resümiert die aktuelle Arbeit der Koalition und die Arbeitsatmosphäre in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung. Dazu erklärt sie:

„Die politische Qualität bleibt im Stadtparlament aktuell leider auf der Strecke. Bisher ging es vor allem um gegenseitige Schuldzuweisungen und Revierkämpfe – insbesondere zwischen der CDU und der SPD. Hier bricht sich Frust der letzten Jahre Bahn und wird hemmungslos ausgelebt. Aber auch die Grünen pokern kräftig mit. Die Koalition scheint vor allem damit beschäftigt, gut dotierte Posten zu verteilen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Fraktionszugehörigkeit bei dem Postengeschachere die wichtigste Rolle spielt.
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Offenbach schafft neuen Wohnraum – Für wen?

Sven Malsy

Sven Malsy

In einer Pressemitteilung der Stadt Offenbach vom 06.10.16 heißt es, Offenbach schaffe neuen Wohnraum. Dies befürworten wir als Fraktion DIE LINKE. Dennoch muss das Augenmerk mehr darauf liegen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dazu erklärt der Stadtverordnete Sven Malsy:

„Wir freuen uns, dass endlich auf die jahrelange Vernachlässigung des Wohnungsbaus reagiert wird. In Offenbach wird mehr gebaut und das begrüßen wir sehr. Dennoch fällt leider auf, dass die aktuellen Bautätigkeiten und Bauvorhaben vor allem nur ganz bestimmte Menschen ansprechen und anziehen sollen. Es genügt nicht davon zu reden, dass auch Menschen mit geringem Einkommen auf dem Wohnungsmarkt eine Chance haben sollten. Um diesem Versprechen nachzukommen, muss auch danach gehandelt werden. Ganz konkret bedeutet dies, es muss erstens mehr geförderter Wohnraum geschaffen und zweitens der aktuelle Bestand gehalten werden. Nur so wird der angespannte Wohnungsmarkt auf Dauer entzerrt. Ganzen Beitrag lesen »

Agnes Stoffels in den Magistrat nachgerückt

Die Genossin Agnes Stoffels ist für DIE LINKE in den Magistrat der Stadt Offenbach nachgerückt.

Die Fraktion freut sich auf die Zusammenarbeit!

Tiefe Trauer über den Tod von Manfred Coppik

coppiktrauerGestern ist unser Freund und Genosse Manfred Coppik im Alter von 72 Jahren verstorben. Seiner Frau Sigrid und allen Familienangehörigen gelten unser Mitgefühl und unsere tiefe Anteilnahme.

Mit hohem moralischem Anspruch hat Manfred Coppik sein Leben lang für eine gerechtere Gesellschaft gekämpft – als Anwalt wie als Politiker.

Manfred Coppik trug die Vision einer neuen Linken in sich. Diese Vision machte ihn zum Wanderer durch verschiedene politische Gruppierungen, immer auf der Suche nach dem Hebel, der die Welt verändert.  Er arbeitete in der Friedensbewegung, engagierte sich in verschiedenen Parteien und im Bundestag. Nie war er bereit, seine Ideen von einer neuen, wirklich sozialen Bewegung zu verraten. Auf seiner politischen Wanderung war er Gründungsmitglied der WASG und arbeitete aktiv daran, sie mit der damaligen PDS zu vereinen. In den folgenden Jahren engagierte er sich auf vielen Ebenen für die Partei DIE LINKE. und gehörte zu den Menschen, die die Politik der LINKEN maßgeblich prägten.

Mit seiner Rückkehr in den Offenbacher Magistrat, dem er zuvor schon zwei Mal angehörte, hat sich ein Kreis geschlossen. Manfred Coppik hat sich sein Leben lang dafür eingesetzt, das Zusammenleben der Menschen in Offenbach zu verbessern. Er war auch im hohen Alter nicht bereit, gesellschaftliche Missstände hinzunehmen. Deshalb engagierte er sich mit großer Energie für soziale Brennpunkte und für Menschen, die am unteren Rand der Gesellschaft leben. Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern berührten ihn so sehr, dass er vorschlug, seine Heimatstadt solle ein Kontingent von Flüchtlingen aus Idomeni oder anderen Hotspots aufnehmen.

Trotz eigener gesundheitlicher Probleme war Manfred Coppik bis ins hohe Alter für die Gesellschaft da. Er widmete einen großen Teil seiner Zeit der Politik und brachte seine lebenslange Erfahrung ein. Als Mitglied des Magistrats blieb er stets wachsam und setzte sich für die Interessen der Benachteiligten ein.

Wir trauern um einen Menschen, der den politischen Kampf nie aufgegeben hat, der bereit war, für seine Ideale und Überzeugungen einzustehen und der nicht nur uns, sondern der ganzen Welt fehlen wird.

CETA und TTIP stoppen !

18. September 2016  Nachrichten des Kreisverbands

Der Kreisverband hat sich an den Protesten gegen CETA und TTIP am 17.09.16 in Frankfurt beteiligt.
25000 Menschen haben ein starkes Zeichen gesetzt!

Druck auf dem Wohnungsmarkt führt zu mehr Übernachtungen

Marion Guth

Marion Guth

Die Anzahl der Übernachtungen in Notunterkünften ist im letzten Jahr kräftig gestiegen. Dieser Trend hält in Offenbach an, seit die Statistik zum Thema „Unterbringung in Notunterkünfte“ in den Sozialbericht aufgenommen wurde. Dazu erklärt die Stadtverordnete der Fraktion DIE LINKE., Marion Guth:

„Die Probleme von Menschen, die in Offenbach ihre Wohnung verlieren, werden vom Magistrat nicht ernst genommen. Anders sind die seit Jahren steigenden Zahlen von Übernachtungen in Notunterkünften nicht zu erklären.

Der aktuelle Sozialbericht dokumentiert einen Anstieg der Übernachtungszahlen in Notunterkünften von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den Zahlen von vor vier Jahren sind mittlerweile doppelt so viele Menschen gezwungen, in Notunterkünften zu wohnen. Diese Zahlen sind erschreckend – sowohl für die Menschen, die in Notunterkünften leben müssen, als auch für den städtischen Haushalt. Ganzen Beitrag lesen »

Für eine konsequente Förderung von sozialem Wohnungsbau – Wohnen muss bezahlbar sein!

Markus Philippi (stellvertr. Fraktionvorsitzender)

Markus Philippi (stellvertr. Fraktionvorsitzender)

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN Markus Philippi erklärt:

„Wohnraum in Offenbach wird knapper und die Mieten steigen seit einiger Zeit kontinuierlich. Insbesondere günstiger Wohnraum ist in Offenbach heiß begehrt, denn viele können sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten. Daher verstehe ich nicht, warum die GBO-Geschäftsführerin Daniela Matha behauptet es gäbe ausreichend Sozialwohnungen. Gerade mit der Bereitstellung von günstigem Wohnraum und Sozialwohnungen sorgt man dafür, dass Mieten für alle Einwohnerinnen und Einwohner langfristig bezahlbar bleiben. So kann der enorme Mietpreisanstieg kontrolliert werden und Mieterinnen und Mieter vor drastischen Preissteigerungen geschützt werden.

Es die Aufgabe der GBO -in Fortführung der Gemeinnützigkeit – bezahlbaren Wohnraum insbesondere für diejenigen bereitzustellen, die ein geringes Einkommen haben. Sieht diese trotz der aktuell angespannten Wohnungsmarktsituation keinen Handlungsbedarf verfehlt sie ihre Aufgabe. Ganzen Beitrag lesen »

Kontinuierlich steigende Preise auf dem Wohnungsmarkt. Eine Kritik zum Immobilienmarktbericht Offenbach 2016

Sven Malsy

Sven Malsy

Zur Vorstellung des Immobilienmarktberichts Offenbach 2016, der am Donnerstag den 30.06.2016 in einem Pressegespräch präsentiert wurde, erklärte der Stadtverordnete Sven Malsy:

„Der aktuell veröffentlichte Immobilienmarktbericht macht deutlich, dass Wohnen immer mehr zur Ware wird. Die Frage, wer auf dem Wohnungsmarkt eine Chance auf angemessenen Wohnraum hat verkommt immer mehr zu einer Geldfrage. Es geht auf dem Wohnungsmarkt zunehmend nicht um die Bedürfnisse der Wohnungssuchenden, sondern um die erzielbaren Erträge.

Der Geldumsatz mit Immobilien steigt in Offenbach. Aller Voraussicht nach von 2015 auf 2016 auf mindestens das Doppelte. Der größte Markt im Immobilienbereich ist und bleibt der Wohnungsmarkt. Seit 2009 steigen die Preise für Eigentumswohnungen kontinuierlich. Diese Entwicklung ist verheerend. Denn der Fokus auf Wachstum und Umsatzzahlen lässt außer Acht, dass angemessene Wohnraumversorgung für alle Bewohner*innen dieser Stadt nicht dem Markt und der Verwertungslogik überlassen werden sollte. Ganzen Beitrag lesen »

Kappus-Höfe als Teil der Gentrifizierung

Sven Malsy

Sven Malsy

Zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Gelände der ehemaligen Kappus-Fabrik, das am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurde, erklärte der Stadtverordnete Sven Malsy:

„Die Kappus-Höfe sind ein weiterer Schritt der Gentrifizierung unserer Stadt. Wieder einmal hat die Stadtverordnetenversammlung ein Wohnbauprojekt beschlossen, das fast nur für Menschen mit hohem Einkommen zugänglich ist. Die Kaufpreise für die geplanten Wohnungen liegen zwischen 3200 und 4000 Euro pro Quadratmeter. Damit sind diese für den größten Teil der aktuellen Offenbacher Bevölkerung unerschwinglich. Auch die Preise für die geplanten Mietwohnungen liegen deutlich über dem aktuellen Durchschnitt. Steigende Mieten in den umliegenden Gebieten, durch Anpassung an den Mietspiegel sind damit vorprogrammiert. Ganzen Beitrag lesen »

Peter Schnell neu in der Stadtfraktion

Als Nachfolger für Manfred Coppik, der in den Magistrat gewählt wurde ist Peter Schnell in die Fraktion nachgerückt!

Herzlich willkommen!