Kontinuierlicher Wegfall von Sozialwohnungen und keine Gegenmaßnahmen

Sven Malsy

Sven Malsy

Zur Antwort auf eine Magistratsanfrage der Fraktion Die Linke. zum Thema Nachfrage nach Sozialwohnungen erklärt der Stadtverordnete Sven Malsy:

„In Offenbach erleben wir eine Unterversorgung mit Sozialwohnungen, obwohl an allen Ecken gebaut wird. Aus unserer Anfrage geht hervor, dass im Jahr 2015 die Anzahl der Neuanträge für einen Wohnberechtigungsschein die Hälfte aller Sozialwohnungen ausmachen. Zeitgleich wurden keine neuen Sozialwohnungen gebaut. Geht man davon aus, dass die bereits existierenden Wohnungen belegt sind, dann haben die Menschen, denen theoretisch eine Sozialwohnung zusteht, eine miserable Chance eine dieser günstigeren Wohnungen zu bekommen. Wie Daniela Matha, Geschäftsführerin der GBO, darauf kommt, die Anzahl der Sozialwohnungen reichten aus, ist nicht nachvollziehbar[1]. Im Gegenteil, viele Menschen äußern ihre Angst, sie könnten sich bald keine Wohnung in Offenbach mehr leisten und müssten ins Umland ziehen.“ Ganzen Beitrag lesen »

Infostand Rente

Am Samstag hat DIE LINKE Offenbach einen Infostand zur Rente in der Innenstadt durchgeführt.

Viele interessante Gespräche konnten geführt werden.

Armutsrente darf nicht sein!

Von der Gefahr eines Müllhaufens

Markus Philippi (stellvertr. Fraktionvorsitzender)

Markus Philippi (stellvertr. Fraktionvorsitzender)

Offenbach, den 18.11.2016

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Philippi äußert sich zum sicherheits- und ordnungspolitischen Trend der Koalition. Dazu erklärt er:

„Die Begriffe Sicherheit und Sauberkeit werden derzeit überproportional und willkürlich benutzt. Ob es nun um den aktuellen Antrag der Koalition zur Einrichtung einer Stabsstelle Sauberes Offenbach geht oder um die Diskussion über die freiwillige Polizei. Diese Ideen tummeln sich gemeinsam in einer Art Sammelbecken repressiver Maßnahmen, die seitens der Offenbacher Koalition voran gebracht werden: Sauberes Offenbach, Task Force Verkehr, permanente Innenstadtstreife und nun auch noch eine freiwillige Polizei? Hier läuft etwas gewaltig schief. Ganzen Beitrag lesen »

Wie gewonnen so entflogen – Ryanair-Deal macht Entlastung Offenbachs zunichte

peter-2500x1669-1024x684Offenbach, den 16.11.2016

Zu den Plänen der Fraport AG Ryanair an den Frankfurter Flughafen zu holen erklärt Peter Schnell, Stadtverordneter der Fraktion DIE LINKE.:

„Kürzlich erst war bekannt geworden, dass die vor Planung der Flughafenerweiterung bis 2020 prognostizierten Zahlen der Fraport zu den jährlichen Flugbewegungen deutlich überhöht waren, und damit auch die seinerzeit für viele Orte im Stadtgebiet vorhergesagten Dauerlärmpegel aus dem Flugverkehr. Für die Offenbacher war das eine gute Nachricht. Neben etwas weniger Lärm konnten sie auch hoffen, dass die „Lärmschutzzonen“ genannten Siedlungsbeschränkungsgebiete doch kleiner dimensioniert werden könnten als bislang. Aber genau das, was Kritiker der seinerzeitigen Prognosen befürchteten, tritt jetzt ein. Die Fraport AG sieht die Prognosezahlen als „Freibrief (…), bis dahin ungehindert ihren Betrieb ausweiten zu können“ (Dieter Faulenbach-Da Costa in der OP vom 22.9.2011!). Koste es, was es wolle. Ganzen Beitrag lesen »

Landesparteitag 2016

12. November 2016  Nachrichten des Kreisverbands
landesparteitagsdelegierte OF Stadt

Am Wochenende 12./13.11.16 findet der hessische Landesparteitag statt. Unsere Delegierten sind vollzählig anwesend und setzen sich für eine fortschrittliche linke Politik ein!

Gemeinsam für ein soziales, ökologisches und buntes Hessen!

Im Moment spricht Bernd Rixinger.

Neuer Kreisvorstand gewählt

25. Oktober 2016  Nachrichten des Kreisverbands

Die Mitglieder des Kreisverbandes Offenbach Stadt haben Heute einen neuen Kreisvorstand gewählt.

Als Kreisvorsitzende wurden Karen Reusch und Philipp Schumann gewählt die Robert Weißenbrunner nachfolgen. Der langjährige Vorsitzende des Kreisvorstands hat sich – er möchte sich neben seinem sehr zeitraubenden Hauptberuf mehr Freiraum für das Familienleben schaffen – nicht mehr zur Wahl gestellt.
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100 Tage Tansania Koalition – Viel Tamtam und wenig Handfestes für die Offenbacherinnen und Offenbacher

elkeDie Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Elke Kreiss resümiert die aktuelle Arbeit der Koalition und die Arbeitsatmosphäre in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung. Dazu erklärt sie:

„Die politische Qualität bleibt im Stadtparlament aktuell leider auf der Strecke. Bisher ging es vor allem um gegenseitige Schuldzuweisungen und Revierkämpfe – insbesondere zwischen der CDU und der SPD. Hier bricht sich Frust der letzten Jahre Bahn und wird hemmungslos ausgelebt. Aber auch die Grünen pokern kräftig mit. Die Koalition scheint vor allem damit beschäftigt, gut dotierte Posten zu verteilen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Fraktionszugehörigkeit bei dem Postengeschachere die wichtigste Rolle spielt.
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Offenbach schafft neuen Wohnraum – Für wen?

Sven Malsy

Sven Malsy

In einer Pressemitteilung der Stadt Offenbach vom 06.10.16 heißt es, Offenbach schaffe neuen Wohnraum. Dies befürworten wir als Fraktion DIE LINKE. Dennoch muss das Augenmerk mehr darauf liegen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Dazu erklärt der Stadtverordnete Sven Malsy:

„Wir freuen uns, dass endlich auf die jahrelange Vernachlässigung des Wohnungsbaus reagiert wird. In Offenbach wird mehr gebaut und das begrüßen wir sehr. Dennoch fällt leider auf, dass die aktuellen Bautätigkeiten und Bauvorhaben vor allem nur ganz bestimmte Menschen ansprechen und anziehen sollen. Es genügt nicht davon zu reden, dass auch Menschen mit geringem Einkommen auf dem Wohnungsmarkt eine Chance haben sollten. Um diesem Versprechen nachzukommen, muss auch danach gehandelt werden. Ganz konkret bedeutet dies, es muss erstens mehr geförderter Wohnraum geschaffen und zweitens der aktuelle Bestand gehalten werden. Nur so wird der angespannte Wohnungsmarkt auf Dauer entzerrt. Ganzen Beitrag lesen »

Agnes Stoffels in den Magistrat nachgerückt

03. Oktober 2016  Nachrichten der Linksfraktion

Die Genossin Agnes Stoffels ist für DIE LINKE in den Magistrat der Stadt Offenbach nachgerückt.

Die Fraktion freut sich auf die Zusammenarbeit!

Tiefe Trauer über den Tod von Manfred Coppik

coppiktrauerGestern ist unser Freund und Genosse Manfred Coppik im Alter von 72 Jahren verstorben. Seiner Frau Sigrid und allen Familienangehörigen gelten unser Mitgefühl und unsere tiefe Anteilnahme.

Mit hohem moralischem Anspruch hat Manfred Coppik sein Leben lang für eine gerechtere Gesellschaft gekämpft – als Anwalt wie als Politiker.

Manfred Coppik trug die Vision einer neuen Linken in sich. Diese Vision machte ihn zum Wanderer durch verschiedene politische Gruppierungen, immer auf der Suche nach dem Hebel, der die Welt verändert.  Er arbeitete in der Friedensbewegung, engagierte sich in verschiedenen Parteien und im Bundestag. Nie war er bereit, seine Ideen von einer neuen, wirklich sozialen Bewegung zu verraten. Auf seiner politischen Wanderung war er Gründungsmitglied der WASG und arbeitete aktiv daran, sie mit der damaligen PDS zu vereinen. In den folgenden Jahren engagierte er sich auf vielen Ebenen für die Partei DIE LINKE. und gehörte zu den Menschen, die die Politik der LINKEN maßgeblich prägten.

Mit seiner Rückkehr in den Offenbacher Magistrat, dem er zuvor schon zwei Mal angehörte, hat sich ein Kreis geschlossen. Manfred Coppik hat sich sein Leben lang dafür eingesetzt, das Zusammenleben der Menschen in Offenbach zu verbessern. Er war auch im hohen Alter nicht bereit, gesellschaftliche Missstände hinzunehmen. Deshalb engagierte er sich mit großer Energie für soziale Brennpunkte und für Menschen, die am unteren Rand der Gesellschaft leben. Die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern berührten ihn so sehr, dass er vorschlug, seine Heimatstadt solle ein Kontingent von Flüchtlingen aus Idomeni oder anderen Hotspots aufnehmen.

Trotz eigener gesundheitlicher Probleme war Manfred Coppik bis ins hohe Alter für die Gesellschaft da. Er widmete einen großen Teil seiner Zeit der Politik und brachte seine lebenslange Erfahrung ein. Als Mitglied des Magistrats blieb er stets wachsam und setzte sich für die Interessen der Benachteiligten ein.

Wir trauern um einen Menschen, der den politischen Kampf nie aufgegeben hat, der bereit war, für seine Ideale und Überzeugungen einzustehen und der nicht nur uns, sondern der ganzen Welt fehlen wird.