Bundesparteitag

Bundesparteitag der Linken am 28./29. Mai

Live dabei sein:

Offenbach kann ein Zeichen der Solidarität setzen und 100 Geflüchtete aus Idomeni und anderen provisorischen Flüchtlingslagern in Griechenland aufnehmen

Manfred CoppikAufgrund einer sich derzeit abspielenden humanitären Katastrophe in Idomeni an der mazedonischen Grenze und in anderen provisorischen Flüchtlingslagern in Griechenland erklärt der Stadtverordnete Manfred Coppik der Fraktion DIE LINKE.:

„In den provisorischen Lagern sitzen tausende Geflüchtete unter menschenunwürdigen Bedingungen fest und müssen aufgrund des Abkommens der EU mit der Türkei befürchten in die Türkei zurückgeführt zu werden. Diese Menschen sind in der Türkei jedoch nicht sicher vor rechtswidrigen Abschiebungen in ihre Herkunftsländer. Aus diesen Ländern sind die Menschen wiederum aufgrund von Bürgerkriegen und humanitären Missständen geflohen.“

Manfred Coppik legt dar, dass seine Fraktion DIE LINKE. in der kommenden Stadtverordnetenversammlung einen Antrag stellen werde 100 Geflüchtete aus diesen Flüchtlingslagern aufzunehmen. Denn „Offenbach kann mit der sofortigen zusätzlichen Aufnahme von 100 Geflüchteten ein Zeichen setzen. Konkret würden diese 100 Menschen aus den bedrückenden und unwürdigen Lebensumständen in den provisorischen Lagern herausgeholt werden.“

„Die hessische Erstaufnahmeeinrichtung am Kaiserlei ist zurzeit nicht ausgelastet und hat somit Kapazitäten frei, um hilfsbedürftige Geflüchtete aufzunehmen und ihnen in Offenbach dauerhaft Schutz zu bieten. 100 weitere Geflüchtete würde die Stadt Offenbach nicht überfordern.“

Weiter führt Coppik aus, „wenn viele europäische Städte mit der Aufnahme von Geflüchteten ein Zeichen der Solidarität setzen, würde das Problem der Flucht zwar nicht gelöst, könnte aber menschenwürdig behandelt werden.“

Solidarität mit den Beschäftigten im öffentlichen Dienst

Wir als Fraktion DIE LINKE der Offenbacher Stadtverordnetensammlung solidarisieren uns mit den Warnstreiks der Beschäftigten im öffentlichen Dienst! Wir unterstützen die Forderungen der Streikenden für die rund 2,14 Millionen Beschäftigten des Bundes und der Kommunen.

Für Donnerstag, den 21. April wird in mehreren hessischen Einrichtungen im Sozial- und Erziehungsbereich zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. In Offenbach ruft ver.di die Beschäftigten des Sana Klinikums zum Warnstreik auf.

Zeigt euch solidarisch und unterstützt die Streiks!

Für eine faire Bezahlung und gegen ein Kaputtsparen des öffentlichen Dienstes!

Fraktion konstituiert

elke kreiss

Presseerklärung der Fraktion DIE LINKE in der
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Offenbach.

Die Fraktion DIE LINKE hat zur Kommunalwahl deutlich mehr Stimmen
erlangen können und ist nun mit 6 Abgeordneten – 50% mehr – vertreten.

Der Fraktionsvorstand wurde in der konstituierenden Sitzung bestätigt,
Elke Kreiß führt die Fraktion weiterhin an, vertreten von Markus Philippi.

Elke Kreiß erklärt: „Die Fraktion ist mit den neuen Mitgliedern Manfred
Coppik, Linda Funk, Marion Guth und Sven Malsy breit aufgestellt. Die
sich abzeichnende Tansania-Koalition in Offenbach steht nicht für eine
soziale Politik. Um so wichtiger wird die Oppositionsarbeit der LINKEN
für ein soziales Offenbach und gegen rechte Tendenzen sein“.

Kommunalwahlergebnis – DIE LINKE erfolgreich !

Die Kommunalwahl 2016 ist gelaufen, DIE LINKE in Offenbach hat nach Auszählung aller Stimmen 7,8 % erreichen können. Das ist eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu Wahl von 2011.
Wir freuen uns sehr über das Ergebnis und sehen es als Bestätigung unserer bisherigen politischen Arbeit in Partei und Fraktion.

Dieses Ergebnis bedeutet das wir mit 6 (+2) Mandaten in der Stadtverordnetenversammlung vertreten sind.

Gewählt sind:
Elke Kreiß
Markus Philippi
Marion Guth
Manfred Coppik
Sven Malsy
Linda Funk

Der Kreisvorstand und die bisherige Fraktion möchten sich bei allen bedanken die sich im Wahlkampf beteiligt haben und bei der Gewinnung von Stimmen aktiv mitgearbeitet haben!

Am Sonntag: DIE LINKE wählen!

04. März 2016  Kommunalwahl 2016

imageDieses Offenbach ist unser aller Stadt. Wir alle gemeinsam sind Offenbach, und uns alle verbindet der Wunsch, unsere Stadt lebenswert zu gestalten, für die Erfüllung unserer Lebensbedürfnisse zu sorgen und eine gute Zukunft für Offenbach aufzubauen. DIE LINKE ruft alle dazu auf, daran mitzuwirken. Dabei gilt: Woher wir auch kommen oder abstammen – wir alle sind gleich viel wert. Wir lehnen jede Diskriminierung wegen Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Geschlecht ab und werden mit Entschiedenheit gegen alle Kräfte kämpfen, die Intoleranz und Rassismus in unsere Stadt hineintragen.
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Wahlkampfgetöse um Fröbelschule

Markus Philippi

Zur Forderung der Grünen nach einer verkürzten Bauzeit für die Fröbelschule sagt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke., Markus Philippi:

„Die Forderung der Grünen nach einem schnellen Neubau der Fröbelschule ist unerträgliches Wahlkampfgetöse“, erklärt Markus Philippi. „Schüler und Personal der Fröbelschule müssen den Schulalltag unter miserablen Bedingungen überstehen. Die baulichen Mängel der Fröbelschule sind aber schon seit Jahren bekannt.

Unverständlich ist, warum die Grünen erst einen Antrag mittragen, in dem der Neubau im Jahr 2022 vollendet sein soll und dann eine Pressemitteilung herausgeben, in der sie einen schnelleren Ablauf fordern. Die Grünen gehören zu der Koalition, die Offenbach in den vergangenen Jahren regiert hat. Beschluss und Zeitplan für den späten Neubau wurde von ihnen mit vorbereitet und abgenickt. Wenn sie erst nach der Beschlussfassung feststellen, dass das Jahr 2022 noch ganz schön weit weg ist, sind ihre Forderungen nach einem beschleunigten Verfahren nicht ernst zu nehmen.“

Veranstaltung: Fluchtursachen bekämpfen – Rassismus stoppen

Veranstaltung ChristineDIE LINKE. Offenbach am Main lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz ein.

Unter der Überschrift „Fluchtursachen bekämpfen – Rassismus stoppen“ wollen wir mit der Veranstaltung einen Beitrag dazu leisten, die gesellschaftlich polarisierende Flüchtlingsfrage jenseits von rechtspopulistischen Äußerungen und menschenverachtenden Asylpaketen aus unserer Sicht zu beantworten.

Masterplan für einkommensstarke Neubürger

Markus Philippi„Der Masterplan dient den Interessen der Wirtschaft, nicht den Interessen der Bewohner Offenbachs“, sagt Markus Philippi. „In den verschiedenen Workshops zum Masterplan wurde seitens der beteiligten Bürger immer wieder die Befürchtung laut, dass man sich die Mieten in Offenbach in absehbarer Zeit nicht mehr leisten könne. Davon ist nichts in den Masterplan eingeflossen. Im Gegenteil. Die vorgeschlagenen Neubauprojekte sind ausschließlich auf die Bedürfnisse einkommensstarker Bevölkerungsschichten zugeschnitten. Der Bau von Wohnungen für Menschen, die keine zehn Euro Miete pro Quadratmeter zahlen können ist nicht vorgesehen. Das Wort „Sozialwohnungen“ kommt im ganzen Masterplan nicht vor. Stattdessen ist abzusehen, dass die Mieten in Offenbach weiter steigen werden. Die logische Konsequenz daraus ist, dass das Wohnen in Offenbach in Zukunft für viele Menschen nicht mehr bezahlbar sein wird.“ Ganzen Beitrag lesen »

Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Dreieich

05. Januar 2016  MdB Christine Buchholz
Christine Buchholz

Zu dem Anschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Dreieich erklärt die Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz, Fraktion DIE LINKE, aus dem Wahlkreis Offenbach:

„Ich bin schockiert über den vermutlich rassistisch motivierten Angriff mit einer Schusswaffe auf eine Flüchtlingsunterkunft in Dreieich, bei der ein Flüchtling verletzt wurde. Seit Monaten schüren AfD, Pegida, Horst Seehofer und andere Stimmung gegen Flüchtlinge. Diese geistige Brandstiftung ermutigt Rassisten zu Gewalttaten. Der Anschlag von Dreieich ist kein Einzelfall, wie die Ende 2015 veröffentlichen Zahlen von über 700 Übergriffen auf Flüchtlingsunterkünfte zeigen. Es ist jetzt mehr denn je die Aufgabe aller, Flüchtlinge und ihre Unterstützerinnen und Unterstützer vor Übergriffen zu schützen und sich rassistischer Hetze und Gewalt entgegenzustellen!“